Kunst, Kultur, Sport und Verein – Für Alle

Wir sprechen uns für eine politische Selbstverpflichtung aus, Ausgaben im Bereich der Kulturförderung, der Jugend- und Vereinsförderung und der Unterstützung von Sportangeboten nicht zu kürzen.

Wir setzen uns für die Erweiterung des DIZ und die Weiterentwicklung zu einem wissenschaftlichen Museum ein.

Wir werden auch in Zukunft die seit Jahren erfolgreich arbeitende Stadtbücherei unterstützen und ausbauen. Die vollständige Kostenfreiheit ist dabei unser Ziel.

Wir wollen die städtischen Zuschüsse für unseren Breiten- und Leistungssport, der gleichzeitig eine wunderbare Werbung für unsere Stadt ist, beibehalten.

Sport-, Kultur-, Jugend- und Vereinstätigkeit tragen wie keine andere Institutionen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Stadt bei. Kunst, Kultur und Sport für alle ist nicht nur praktische Sozialpolitik, sondern setzt produktive Kräfte frei. Auf das Engagement und den Einfallsreichtum aller gesellschaftlichen Gruppen kann die Stadt Stadtallendorf nicht verzichten. Dafür muss auch in der Krise Geld bereitgestellt werden.

Auch die Kulturpolitik wird in den nächsten Jahren mit den Folgen der Corona-Pandemie massiv zu tun haben. Neben den Einschränkungen unmittelbarer Kommunikation von Künstlerinnen und Künstlern und ihres Publikums drohen finanzielle Engpässe. Wir sprechen uns für eine politische Selbstverpflichtung aus, Ausgaben im Bereich der Kulturförderung, der Jugend- und Vereinsförderung, der Stadthalle, der Unterstützung von Sportangeboten, die sich insbesondere dem Ziel der gesellschaftlichen Teilhabe und des Miteinander ungeachtet aller ethnischen oder sozialen Differenz widmen, nicht zu kürzen.

Liebgewonnene Veranstaltungsreihen, Feste und kulturelle Veranstaltungen (wie z.B.  die Kunst- und Kulturtage, das Heimat- und Soldatenfest, das Kindereuropafest, das Europafest, das Altstadtfest, das Neujahrskonzert, das Krimi-Festival, das kommunale Kino, der Johannismarkt, der Herbstmarkt, die Sportlerehrung u.a.), Konzerte und Events in der Stadthalle müssen trotz der aktuellen finanziellen Situation weiterhin durchgeführt und weiterentwickelt werden. Hierfür müssen Mittel bereitgestellt werden.

Leselust ist zu fördern. Wir werden auch in Zukunft die seit Jahren erfolgreich arbeitende Stadtbücherei unterstützen und ausbauen. Die vollständige Kostenfreiheit ist dabei unser Ziel. Wir begrüßen auch die weitere Einrichtung öffentlicher Bücherschränke im Stadtgebiet und in den Stadtteilen.

Das Dokumentation- und Informationszentrum (DIZ) ist wichtiger schulischer und außerschulischer Lern– und Begegnungsort und Gedächtnisstätte. Darüber hinaus archiviert es Bestände zur Geschichte Stadtallendorfs als Industriestandort und Ort vielfältiger geglückter Zuwanderung. Diese vier Säulen des DIZ sollen der Öffentlichkeit stärker präsentiert und der überörtlichen Forschung zur Verfügung gestellt werden. Deshalb hat sich die SPD für die Beantragung von Fördermitteln für die bauliche Erweiterung des DIZ eingesetzt. Gleichzeitig soll das DIZ zukünftig als wissenschaftliches Museum geführt werden.

Die Sportförderung liegt uns gleichermaßen am Herzen. Der Breitensport und der Leistungssport müssen hier weiterhin unterstützt werden. Gerade der Breitensport erfüllt zahlreiche gesundheitliche soziale und integrative Funktionen. Im Leistungssport ist Stadtallendorf im Tischtennis und Fußball Regionalligastadt. Einige Sportlerinnen und Sportler sind in Einzeldisziplinen Hessenmeister oder sogar deutsche Meister. Wir wollen die städtischen Zuschüsse für diesen Spitzensport, der gleichzeitig eine wunderbare Werbung für unsere Stadt ist, beibehalten. Die Infrastruktur an Sport-, Schwimm- und Turnhallen muss erhalten bleiben. Die SPD Stadtallendorf bekennt sich auch in schwierigen Zeiten zum Masterplan Herrenwaldstadion.  Die Eintrittspreise in unseren Freizeit- und Sportbädern Alldomare sowie dem Freibad müssen sozialverträglich bleiben. Wir möchten, dass Stadtallendorf weiterhin eine attraktive Sportstadt bleibt.

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